Igor Kuzmic

Ideensammlung Thema 1: Wie kann das neue Konzept  Selbstorganisierte Spitex besser nach innen und aussen beworben werden?

Idee: Alle vor Kamera und einfach mal machen lassen, Vorgabe: Objekte oder Ansage (Theaterimpro).

„Es werden Rituale geschaffen, um die Erfolge der Mitarbeitenden/der Teams zu feiern.“
„Es werden Mitarbeitenden genügend Gelegenheiten zum Netzwerken ermöglicht, z.B. durch regelmässige Personalanlässe.“

„Zündende Idee“ bei pflegimuri
Jeder bringt Lösungsvorschläge für ein Problem, egal aus welcher Sparte die Person kommt. Alle EInreichungen werden beantwortet, die Gewinnidee wird prämiert

Idee: Animation. Pyramide zu Netzwerk als Morph zeigen. Die Verwandlung der Spitex Luzern.

Idee: Alle MA bitten um Videomaterial. Daraus entsteht der “SOT-Film„ DIe Storyline: Es geht nicht nur um Arbeit. WIr begegnen uns als Menschen und so können wir auch aus dem ganzen Alltag Szenen heranziehen, in denen die Themen vorkommen. Es braucht trotzdem eine klare Storyline.

Idee: MA bitten, mit ihrem Smartphone irgendwo (NICHT auf der Arbeit) davon zu erzählen. Daraus dann einen Film schneiden. Wo stehen wir heute. Was ist SOT. In Kürze. Kann mit Animationen verdichtet werden, dass damit eine runde Sache entsteht, die wichtigsten Erlebnisse, Beispiele, Sätze in 1 Minute.

Idee: Nochmals rekapitulieren. MA erzählen, was sie erleben und worums beim SOT geht. Aber dabei sitzen sie nicht im Büro. PRÄZISE BIlder finden.
- Zuhause beim Zähneputzen
- Unterwegs beim Einkaufen
- Beim Sport/Wandern
- Beim Kleider anprobieren
- Beim Glühbirne wechseln
- Beim Fenster öffnen

Beispielmassnahmen für gutes Employer Branding:
· Eine starke Karriere-Website mit Videos und echten Einblicken
· Social-Media-Kampagnen mit Mitarbeitenden
· Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice
· Mitarbeiter-Events, Gesundheitsprogramme, Gutscheine, Weiterbildung
· Mitarbeiter-Wertschätzungsgeschenke zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel Ostern, Weihnachten, Jubiläum, Geburtstag
· Willkommensbox beim Onboarding

Idee: Rundgänge durch die Büros? Zeigen, wie es aussieht? Praktisch und authentischer Einblick.

Idee: Neue MA erzählen vo nihrem Vorstellungsgespräch???

Idee: Fischsprechpuppen aus Stoff?

Idee: Schwere oder memorable Szenen und Ereignisse erzählen!
Oder echte MA die erzählen wie sie von nichts etwas erreicht haben oder neue Verantwortung übernommen haben

Idee: Paar Mitarbeitende machen eine Art Office-Tour. Vielleicht Standort-Übergreifend mti Match Cuts und erzählen AUF den PUNKT und  in wenigen Sätzen, was den Kern der täglichen Arbeit ausmacht. Über alle Berufe hinweg.

Notizen und Gedanken zur Spitex-Bewerbung

Zu meiner Herangehensweise:

Nicht überzeugen wollen. Ehrlich sein und darauf setzen, dass es Leute gibt, die z.b. Abenddienst wollen, aber diese noch per Inserat erreicht werden müssen. Nicht die anderen (die es nicht möchten) überzeugen wollen.  

Mein Vorgehen:
Erst einmal alles mögliche anlesen und verstehen. Bei zumindest einer Aufgabe gehts ja um Bewerbungen von neuen Mitarbeitenden. Dazu lese ich im Internet:
„Sechs Dimensionen, die die Attraktivität einer Stelle mitbestimmen“
• Anstellungsbedingungen
• Arbeitstätigkeit
• Führungskultur, Weiterentwicklung und Innovation
• Managementverständnis
• Personalrekrutierung und Personalmanagement
• Unternehmenskultur und Teamzusammenhalt
Auf mich als Laie wirkt vor allem die Selbstorganisation hervorstechend (und hat Einfluss auf alle obigen Punkte!). 
Daher denke ich: Selbstorganisation (kurz: SOT) muss nahe gebracht werden.

Hüther: „Was unser Körper braucht, um gesund zu bleiben, ist inzwischen ins kleinste Detail erforscht. Wir haben kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem. (…) Ist nicht die objektive Beschreibung (…) Wenn ihnen das, was sie auf diese Weise erfahren, nicht unter die Haut geht, passiert auch nichts in ihren Gehirnen. Und unter die Haut geht einem Menschen eine solche Information nur dann, wenn sie in ihr oder ihm ein Gefühl auslöst, also zu einer Aktivierung emotionaler Bereiche im Gehirn führt. Erst dann bekommt das Gelesene oder Gehörte für die betreffende Person auch eine subjektive Bedeutung.“

Welche Vorzüge hat das selbstorganisierte Arbeiten tatsächlich aus Sicht der Mitarbeitenden und wie lässt sich das emotional rüberbringen?

Ehrlich und authentisch kommunizieren, auch z.B. auf Social Media:
Hier als Negativbeispiel: Kommunikationsabbruch. Was denkt eine Person, die sich potentiell für einen Pflegejob/den Wiedereinstieg interessiert, wenn sie das sieht? 



Aufgabe kann nicht im luftleeren Raum gelöst werden:
Könnte mir Lösung NUR im Gespräch und Herausfinden mit MA und anderen vorstellen. Nicht einfach „aus Erfahrung“ irgendwas hinklatschen
Schritt 1: Analyse der Abenddienst-Zielgruppe
Schritt 2: Ziele und Strategie für diese Ziele definieren

Gestaltung = Vereinfachung
Ich denke, dass Gestaltung (in welchem Medium auch immer) hilft, Dinge zu vereinfachen. So wie Hüther von Kohärenz spricht und wie unser Gehirn möglichst wenig Energie verbrauchen will. Wenn ich z.b. die Illustrationen und das SOT anschaue, für das ich selbst sehr viel Energie beim Verstehen usw. Aufbrauche- z.t. Viel Text-, dann denke ich, dass man da einfacher vorgehen könnte. 

Langfristig denken, nicht nur auf Benefits reduzieren
„Der Wettbewerb um Fachkräfte bedeutet auch, dass mitkonkurrierende Unternehmen erfolgreiche Massnahmen nachahmen. Das heisst, einmalige betriebliche Anstrengungen reichen nicht aus, sondern sind nur für kürzere Zeit ein relativer Vorteil im Wettbewerb um Arbeitskräfte“

Notizen und Recherche zum Thema SOT (vor allem durch Spitex eigene Materialien)

1. Warum SOT?  Geschäftsleitung beschreibt es so:
„Als Mensch kommen wir als soziale Wesen auf die Welt mit 2 Grundbedürfnissen (siehe Illustration Potentialentwicklung!): Einerseits Sicherheit, andererseits Autonomie“ + „Idealerweise ist das in Balance. Jeder Mensch brauch beides.“
—> Wie kann man sich entwickeln?
„Ganz wichtig, dass man sich selbst beobachtet. Wann macht mich jemand zum Objekt? Und umgekehrt: Habe ich mich selbst zum Objekt gemacht?“
Objekt machen = jemand macht etwas für jemand anderen, damit es der Person besser geht


Hüther: Da uns der „Potentialverwicklung“ von anderen angetan wurde, brauchen wir auch andere, damit wir uns wieder entwickeln können! (Ideen für illustration!)
Die Idee von der neuen Spitex Luzern klappt ja nur, wenn alle mitmachen (weil ohne Mitarbeitenden die z.b. Eine offene Feedbackkultur usw. Leben, gibt es ja keine) „und nutzt nicht andere, um eigene Vorteile zu bekommen“

Hüther: „Ziel (z.B. Von New Work) ist individiualisierte Gemeinschaft. Auf jeden kommt es an. Alle brauchen einander und alle gehören zusammen.“ + „Geht nur, wenn alle wissen, wo sie hin wollen.“ + „Gemeinsames Anliegen ist quasi Ersatz für Führungskraft

Hüther: „Wenn beim Kind z.b. Die Entdeckerfreude immer unterbunden wird, dann wird über diesem Entdeckerzentrum quasi wie eine Art Mauer, eine Vernetzung von Hemmern, gebaut. Etwas draufgelegt, wie eine Kappe um das Entdeckerzentrum. Und das ist verwickelt.“

Vorher (schlecht):
1. erst Teamleitung fragen
2. dann diese zur Bereichsleitung
3. schlimmstenfalls dann erst zur Geschäftsleitung
4. GL entscheidet
5. bis das beim Team ist, merkt man, Team will das eigentlich anders

—> Besser: möglichst viele Entscheidungen Team überlässen


Menschenbild: 
wie ein kleines Kind, Freude und Neugier (in jedem Alter)
„Umfallen, wider aufstehen, neu versuchen. Und freude haben, wenn man dann richtig laufen und springen kann. Wie könnte das bei den Ideen mitkommen?“
Machen das zu wenig wegen Strukturen
Hüther: Eigentlich ist unser Hirn wandelbar, lebenslang
 „wir werden zu Objekten gemacht“
Es geht darum: neue innere Haltung entdecken für sich

Haltung:
Kind wird eingeengt: Eltern, Schule, Ausbildung, Arbeitsplatz, Politik, …
Grundhaltung für lebendiges Leben nach Hüther: mal aus Strukturen ausbrechen, neu denken
sich und andere neu entdecken/kennenlernen

 

2. Wie geht das?

1. Sich selbst neu entdecken
Sich mal fragen : was mache ich eigentlich wirklich gerne? Was will ich machen? 
Oder: könnte ich das, was ich machen, anders machen?
2. Ausprobieren
Wie kann man sich entdecken? AUSPROBIEREN! 
Spitex Luzern gibt nur vor:
-. Leitbild (Kulturrahmen) Rahmenbedingungen
- Leistungsvereinbarung
- Qualität und Produktivität vorgegeben
Alles andere Grüne Wiese/Spielplatz
Kliente darf man so planen, wie sie es gerne hätten (sofern möglich)
Arbeitszeiten…
Dafür brauchts: MUT

3. Was hilft: Gemeinsam Lernen: 
- Auch mal Komplimente machen
- Aber auch Kritik. Und dadurch wachsen

3. SOT

Verteilte Führung. Meiste Sachen können von allen übernommen werden, Fachsachen nur von HF-Personen

4. Lebendig werden: Was bedeutet das?
- Sich gegenseitig einladen, Bedürfnisse lebendig zu leben
- Wie ein neugieriges Kind
- Auch Emotionen teilen
- Füreinander da sein, aber auch sich selbst gerne haben
-> Im Prinzip wie ein Fisch im wasser / lebendiger Organismus

5. Es geht um dich

Ziele:
- Du gewinnst mehr Sicherheit bei SOT
- Du lernst deine Einzigartigkeit besser kennen
- Du weisst, wie du im SOT beitagen kannst
- Du trainierst Gelassenheit / Umgang selbst / Team Situationen
- Du kannst eigene Strategien/Handlungen erweitern